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Nachbau eine historischen Garderobenschrankanlage eines Verwaltungsgebäudes in Bonn aus den 1950er Jahren

  • Die Rekonstruktion erfolgte nach genauen Vorgaben des Denkmalamtes
  • Digitales Punktwolkenaufmaß, 3D CAD Konstruktion und Visualisierungen ermöglichten eine perfekte Ausführung, sowie den Einsatz modernster CNC Fertigungstechnik
  • Die Schrankanlage folgt in ihrer Form der gebogenen Grundform des Flurs
  • Alle Schrankkorpen im inneren sind in Buche furniert
  • Alle sichtbaren Schranktüren, Blenden sowie die Zimmertüren sind in Rüster handfurniert
  • Furnierabwicklung über 65 Schrankfronten
  • Sämtliche Profilleisten und Anleimer sind aus Rüster Massivholz hergestellt worden
  • Alle Profile wurden an originalen Leisten abgegriffen und identisch nachgebildet
  • Kleines Schreinerfachwissen –  den stehenden Baum nennt man Ulme, das aufgeschnittene Massivholz bzw. Furnier hingegen wird unter der Holzart Rüster geführt
  • Die Konstruktion der Schranktüren bildet die bauzeitlichen Merkmale der Möbelkonstruktion der fünfziger Jahre ab: überfurnierte Massivholzanleimer, gefälzte Möbeltüren mit einem abgeschrägten Aufdeck, brünierte und gekröpfte Messingbänder, sowie Möbelschlösser mit eliptischen Abdeckrosetten 
  • Wie beim historischen Original wurden die Schranktüren mit Belüftungsfräsungen an der Ober- und Unterkante ausgeführt
  • Wiederverwendung der aufgearbeiteten originalen Schranknummerierungen
  • Herstellung der zehn Raumzugangstüren als stumpf einschlagende klassische Rahmentüren mit Drahtornamentverglasung
  • Höchstes Augenmerk auf alles Details, so wurden beispielsweise alle sichtbaren Verschraubungen mit Schlitz Schrauben umgesetzt
  • Die Ausbildung des Sockels wurde mit oliv-farbenem Linoleum ausgebildet